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Jamboree 2011 – 11 Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus Thüringen waren dabei

 

Was ist ein Jamboree?

Das Wort „Jamboree“ heißt frei übersetzt etwa soviel wie „friedliches Treffen aller Stämme“ und ist ein weltweites Treffen der Pfadfinder. Einmal alle vier Jahre treffen sich Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus der ganzen Welt um gemeinsam eine Zeltstadt von mehreren Hektar zum Leben zu erwecken.

 

World Scout Jamboree 2011 in Schweden – Auch wir waren dabei!

Und genau in dieser besagten Zeltstadt wollten auch die 11 Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus Thüringen ihr Zelt aufstellen. 10 Jugendliche und eine Leiterin machten sich am 24.Juli 2011 auf den Weg um das Motto des Word Scout Jamborees 2011 - „Simply Scouting“ für fast 3 Wochen zu leben.

Campsite
Campsite

Die Tage vom 24. – 26. Juli verbrachte das gesamte österreichische Kontingent in Wien, wo am 24.Juli das Abschiedsevent statt fand. Am 26. Juli ging es dann aber auch schon los in Richtung Schweden, wo sich der Weg der 11 Teilnehmer, aufgeteilt in unterschiedliche Trupps und Patrullen auch schon trennte. Eine Busfahrt von ca. 24 Stunden stand vor den Pfadfindern aus ganz Österreich.

Angekommen am Jamboreegelände hieß es zuerst einmal „Überblick über das riesige Gelände verschaffen“ und sich „häuslich einrichten – Zelt aufstellen, Kochstelle aufbauen und einen Fahnenmast bauen der möglichst höher ist als die anderen.

Aufbau
Aufbau
Fahnenmast
Fahnenmast

Die Eröffnungsfeier am Donnerstag 28. Juli 2011 ließ dann das erste Mal erahnen wie groß das Jamboree wirklich war und vor allem dass sich wirklich circa 38.000 Pfadfinder und Pfadfinderinnen aus aller Welt auf dem Gelände aufhielten.

 

Die kommenden Tage erlebte wohl jede und jeder anders, denn was das Jamboree bot war eine ungeheure Vielfalt an Aktivitäten, Programm und ganz normalem „Lagerleben“.

So versuchte man beim Programmpunkt „Earth“ die Jugendlichen für die verschiedenen Elemente zu begeistern. Man konnte die Windkraft mit einem selbstgebauten Windrad testen. Die Kraft von Wasser in erstaunte so manchen als ihre selbstgebaute Stadt aus Sand einfach so weg geschwemmt wurde.

Ein Kontrastprogramm dazu war bestimmt die „Quest“. Dort ging es um Action, Teamwork und Geschicklichkeit. Genau dies konnten die jugendlichen Teilnehmer im Alter von 14 bis 18 Jahren bei einem aufregenden Parcour durch den Wald unter Beweis stellen. Etwas ruhiger aber nicht weniger spannend ging es bei den diversen Geschicklichkeitsspielen zu.

Geschicklichkeitsspiel
Geschicklichkeitsspiel

Neben dieser Vielfalt an Angeboten die das Jamboree bot und dem „Alltäglichem“, wie zum Beispiel Kochen am Gasherd hatten die Jugendlichen genügend Zeit um das Lagergelände zu erkunden. Neue Freunde finden, Halstuch tauschen oder einfach ein Stück neue Kultur kennen lernen ist auf einem internationalen Lager wie dem Jamboree natürlich ein Muss. So kam manch einer mit bis zu 12 getauschten Halstüchern aus aller Welt oder einem ganzen Stapel Visitenkarten zurück nach Hause.

 

Doch egal wie viele Halstücher man getauscht hat, wie viele neue Freunde man gefunden hat oder wie viele Fotos man gemacht hat, eines haben alle gemeinsam, und das sind die Erinnerungen an ein unvergessliches Jamboree in Schweden.

 

Nachprogramm in Norwegen

Um das Jamboree zum Abschluss noch ausklingen zu lassen und nicht sofort wieder in Alltag zurück kehren zu müssen gab es das Nachprogramm, welches für alle österreichischen Teilnehmer in Norwegen statt fand.

Aufgeteilt auf Gastfamilien oder diversen Scout Camps hatte man dort etwas Zeit das Passierte Revue passieren zu lassen. Das heißt… wenn man nicht gerade die norwegischen Seen mit dem Kanu eroberte oder Oslo auf eigene Faust erkundete.

Mit all diesen Erinnerungen, völlig geschafft und mit einem Rucksack voller Schmutzwäsche kehrten unsere Pfadfinder aus Thüringen am 11. August wieder zurück nach Hause.